Die Zeit verging irgendwie total schnell. Mein Hausaufgabenplaner ist vollständig ausgefüllt für den jeweiligen Tag und den ersten Test gab es nach vier Schultagen auch schon, eine DIN A4 Seite biologische Fachbegriffe (Begriff und Definition, die komischsten Wörter waren Ophthalmology und Otolaryngology, der Test ist aber glaub ich ganz gut geworden)... Heute habe ich dann noch meinen Psychologiekurs geschmissen und zu Chinese I gewechselt. Ich werde sehen, ob das eine weise oder dumme Entscheidung war, aber den Unterrichtsstil meiner Psychologielehrerin konnte ich einfach irgendwie nicht leiden...
Vier Schultage sind nicht viel, aber ich erlaube mir mal, ein bisschen was über das amerikanische Schulsystem zuschreiben.
- Wie ihr wahrscheinlich an meinem Stundenplan bemerkt habt, habe ich 8 Fächer pro Tag á 43 Minuten. Fünf Minuten dazwischen um den Raum zu verlassen, zum Schließfach zu hetzen und vor dem Klingeln auf dem Platz im nächsten Raum zu sitzen. Klappt jetzt aber schon besser... Ich habe aber noch nicht so ganz verstanden, wieso man 8 gehetzte Stunden am Tag hat, anstatt 4 längere Stunden am Tag zu haben.
- Ich glaube es heißt Frontalunterricht, der Unterrichtsstil hier. Das heißt, man sitzt im Unterricht und folgt meistens einer Powerpoint- Präsentation und schreibt je nach Bedarf mit. Antworten werden meistens einfach rein gerufen...Die Powerpoint-Präsentationen bringen mich auch gleich zum nächsten Punkt, nämlich...
- SMARTBOARDS!!! Sie funktionieren tatsächlich, und zwar wunderbar. Fast in jedem Raum gibt es eins, alle Lehrer können damit umgehen. Sie wissen, wie man die Boards bei Bedarf kalibriert, wie man darauf vernünftig schreibt, und kennen einfach den korrekten Umgang. Über die Internetseite Moodle kann man die Präsentationen dann bei Bedarf nochmal angucken, genauso wie es dort Links zu Extramaterial gibt.
- Noten kann man auch jederzeit online anschauen, das ist echt gut, die Eltern können sie allerdings auch sehen...Genauso wie eventuelle Verspätungen ihrer Kinder, die Daten für Tests und viele weitere Sachen...
- Notebooks sind hier oft in Klassensätzen vorhanden, außerdem kann man bei Bedarf den eigenen Laptop, das eigene Tablet oder ein anderes Gerät mitbringen. Und die Schulcomputer sind auf einem aktuellen Stand.
- Lunch- vorurteilhaft schmeckt Lunch ja irgendwie nie. Hier schon. Zumindest schmeckt es mir, es könnte aber sein, dass sich das irgendwann ändert, denn die Auswahl wechselt nicht so stark. Es gibt aber immer ein Hauptgericht, also zum Beispiel ein großes Stück Pizza, dazu Fries, Salat, Saft und Kakao und Früchte und von den Sachen kann man fünf auswählen.
- Ein Nachteil- die Schulbücher wiegen gefühlt mehre Kilos. Mein Geschichtsbuch beinhaltet zum Beispiel für die ganzen vier Highschooljahre das Material, ist also auch viermal so dick wie mein normales Geschichtsbuch in Deutschland. Manchmal ist eine Online-Version eines Buches vorhanden, die man dann ein Jahr nutzen darf. Schulbuchausleihegebühren gibt es übrigens nicht.
- Im Unterricht sitzt man wie vielleicht aus Highschoolfilmen bekannt alleine, der Tisch ist am Stuhl befestigt, zumindest meistens.
Das war jetzt erst mal alles, was mir so spontan eingefallen ist... Wenn sich davon etwas als falsch herausstellen sollte, werde ich das natürlich verbessern...
Schönes Wochenende!!! ( Aufgrund des Labordays am Montag habe ich drei Tage... :D )
Eure Reena (:
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen