Mittwoch, 30. September 2015

Homecoming!!!

Eine weitere Woche ist vergangen, die Homecoming Week...

Es fing am Montag schon an, dass man sich verkleiden musste. Der Montag war 'Merica Monday, Dienstag war Toga Tuesday, Mittwoch war Class Color Day, für mich war das schwarz, am Donnerstag war es Dress-Up Day, also Kleid und Anzug, und Freitag war School Color/ Pride Day, und alle trugen die Schulfarbe leuchtend lila ( langsam gewöhnen sich meine Augen dran...). Bis auf den Dress-Up Day hab ich mich immer passend angezogen, aber ich hatte echt keine Lust, 9 Stunden irgendein fancy Kleid zu tragen...Relativ viele Schüler haben auch generell nicht mitgemacht. Jeden Tag wurde dann aber die Anzahl an Schülern gezählt, die sich passend angezogen hatten. Die ganze Homecoming Week beinhaltete nämlich einen Klassenstufenwettkampf, und für einzelne Sachen wurden entsprechend Punkte vergeben...



Während der Lunchzeiten gab es in der Cafeteria immer sogenannte Coin Wars, wo der Gewinner auch Punkte bekommen konnte für den Wettkampf. Die Coin Wars, zu Deutsch sowas wie Münzenkampf, waren eine wohltätige Aktion. Jede Jahrgangsstufe besaß einen Behälter, in den man Geld werfen konnte. Warf man eine Münze in den Behälter, war das ein Pluspunkt, ein Geldschein ein Minuspunkt. Sinn war es also, Münzen in den eigenen Behälter, und Scheine in den der anderen Klassen zu werfen, damit diese Punkte verlieren, und im Endeffekt halt möglichst viel Geld zu sammeln.

Außerdem gab es einen Wettbewerb, bei dem man die Fenster bemalen musste. Ja, klingt komisch, schaut euch einfach die Bilder an...Es musste irgendwas mit dem Footballgame zu tun haben. Und zum besseren Verständnis, Ashland war das Team, gegen das gespielt wurde.


Junior Window


Senior Window


Das diesjährige Motto...


Sophormore Window


Freshmen Window


Am Freitag hatten wir dann einen total komischen Stundenplan, wo alle Stunden auf ca. 30 Minuten gekürzt wurden, und einige vertauscht, auf jeden Fall war es verwirrend. Das diente aber dazu, dass wir eher frei hatten, und dann mussten wir alle zum Footballfeld gehen, wo dann Klassenstufenwettkämpfe stattfanden. Unter anderem "Reise nach Jerusalem". Die Hauptattraktion waren aber die "Powder Puff Games", wo Mädchen Football gespielt haben. War auch ganz amüsant, dabei zuzugucken. Das Gewinnerteam bekam dann wieder Punkte für den Wettbewerb. Danach konnte man dann erst mal nach Hause gehen...

Später am Nachmittag sind wir dann wieder zurück, um in der Nähe der Schule eine Parade anzugucken. Die bestand aus der Schulband, Umzugswagen für die einzelnen Jahrgangsstufen und Wagen, auf denen die Homecomingrepresentatives der einzelnen Klassen, sowie Homecoming Queen und King gefahren sind. Süßigkeiten wurden auch geworfen...

Am Abend fand dann das Hauptevent der Woche statt, das Homecoming Football Game. Darum geht es nämlich eigentlich. Für das Spiel kommen dann ehemalige Footballplayer zurück, um sich das Spiel anzugucken, und deswegen heißt das ganze auch Homecoming ( "nach Hause kommen"). Wir haben übrigens 35-0 gewonnen...

Naja, und am Samstag fand dann das Hauptevent Nummer 2 statt, der Homecoming Dance. Am frühen Nachmittag haben wir uns alle bei einer Freundin getroffen, um uns fertig zu machen. Das hat auch ein bisschen gedauert... :D Danach sind wir dann zu einem Ort irgendwo im Wald gefahren und haben HUNDERTE Bilder gemacht, man kam sich vor wie bei einem Fotoshooting oder Paparazzi-Angriff...Unten findet ihr die besten Fotos! Irgendwann sind wir dann auch zur Schule gefahren, wo der Homecoming Dance in der Turnhalle stattfand. Draußen gab es schon eine Warteschlange, aber ich hatte schlauerweise mein Ticket schon vorher gekauft, sodass ich nicht warten musste. Drinnen wurden dann auch direkt die Schuhe ausgezogen, die dienten nämlich nur zum gut aussehen auf den Fotos. Die Turnhalle war komplett dunkel und mittelmäßig schön mit Lichterketten geschmückt, aber nicht so wie man das aus Filmen kennt. Der DJ war aber klasse, sodass wir bis 11 Uhr fast durchgehend getanzt haben (dann wurden nämlich alle pünktlich und schulveranstaltungsmäßig rausgeschmissen, sprich Lichterketten aus, Licht an). Hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht!

Danach hatten wir dann noch ein Sleepover bei dem Mädchen, bei dem wir auch schon vorher waren. Es sind aber alle relativ früh eingeschlafen... :D Am Morgen bin ich dann noch in den Genuss von Zimtschnecken aus der Dose gekommen, die, obwohl es vielleicht nicht so klingt, richtig lecker waren.

Das war's dann auch schon wieder. Jetzt ist wider der typische Schulalltag da, das heißt, Tests, Quizzes und Hausaufgaben...Die sollte ich jetzt vielleicht besser auch mal machen!

Habt eine schöne Woche!

Eure Reena


Und hier jetzt noch die Bilder...


4 Austauschschüler und 5 Amerikaner...





Cassie und Ich








Sonntag, 20. September 2015

Football und zwei weitere Schulwochen...

Ja, ich lebe noch!!! Die letzten zwei Schulwochen sind total schnell vergangen, jeden Abend musste ich für irgendeinen Test lernen. Das sollte man auch machen, da die Tests die Note im Zeugnis meistens zu mindestens 70% ausmachen. Hab sie aber alle mit einem A bestanden.

Letzte Woche Freitag war ich dann bei einem Footballspiel meines Highschoolteams, das auch hier im Ort war. Die Schulband hat gespielt, das Tanzteam getanzt (es gibt aber leider keine Cheerleader an meiner Schule) und das Footballteam hat gespielt. Der größte Teil aller Schüler war da, genauso wie total viele Eltern und einfach andere Leute da waren. Das ganze war aber weniger ein Sportereignis, sondern eher ein Anlass sich mit anderen Leuten zu unterhalten. Das haben wir dann nämlich auch während des ganzen Spiels gemacht. Ich wusste noch nicht mal gegen wen wir überhaupt gespielt haben... :D In der Halbzeitpause gab es dann noch eine Ehrung der Feuerwehr, des Military, der Polizei, etc. anlässlich des 9/11 sowie eine Schweigeminute. Das Footballspiel war bislang das patriotischste Ereignis, das ich hier erlebt habe. Total viele waren in blau/rot/weiß gekleidet, eine riesige Fahne wehte, ... War aber cool das mal mitzuerleben.

Am Samstag war ich mit meiner Gastfamilie dann noch auf einer Hochzeit eingeladen, und am Sonntag waren wir auf einem Kunstmarkt. Dort durfte ich dann auch Cheese Curds probieren, das waren quasi frittierte Käsebällchen, die waren echt lecker!!!

Diese Woche Samstag, also gestern, war ich bei einem richtigen College-Footballspiel. Wir sind da hingegangen, weil meine Gastschwester dort einen Auftritt mit der Schulband hatte. Das heißt, morgens um 7:00 Uhr sind wir dann bei der Highschool in den Schulbus gestiegen um die 2/3 Stunden zum Spiel zu fahren. Das war das Wisconsin Badgers Spiel in Madison gegen die Troy Trojans. Bevor das Spiel angefangen hat mussten wir aber noch mal ein paar Stunden warten. Wetter war aber gut, deswegen war das nicht schlimm. Irgendwann fing das Spiel dann auch an. Ich wage zu behaupten, dass ich nun ansatzweise verstanden habe, wie Football funktioniert. Auf jeden Fall kann ich aber sicher sagen, dass es 4 Spielabschnitte gibt á 15 Minuten und nach den ersten zwei eine Halbzeitpause. Die Zeit ist aber so, dass man pro Minute an Spielzeit ungefähr drei Minuten Echtzeit rechnen kann, weil das Spiel ständig angehalten wird. Vor dem Spiel, während der Halbzeitpause und auch während des Spiels hat die College-"Band" gespielt, in der Halbzeitpause aber auch die ganzen Schulbands die da waren...Und Cheerleader gab es auch!!! Am Ende haben dann die Badgers 28-3 gewonnen!


Sorry für die Bildqualität!

Highschoolgame


 Die riesige US Fahne


 Das war quasi so ein kleiner Marsch der ganzen Leute


 Hier das College-Footballgame, 3 Stunden vor Beginn


Und eine halbe Stunde vor Beginn...


Die ganzen Highschoobands zusammen


Da nun die College Band. keine Ahnung wieso die so albern laufen... :D


So, das war's jetzt auch schon wieder!

Eure Reena


Samstag, 5. September 2015

Erste Schulwoche...

Jetzt habe ich auch die ganze Woche überlebt... :D

Die Zeit verging irgendwie total schnell. Mein Hausaufgabenplaner ist vollständig ausgefüllt für den jeweiligen Tag und den ersten Test gab es nach vier Schultagen auch schon, eine DIN A4 Seite biologische Fachbegriffe (Begriff und Definition, die komischsten Wörter waren Ophthalmology und Otolaryngology, der Test ist aber glaub ich ganz gut geworden)... Heute habe ich dann noch meinen Psychologiekurs geschmissen und zu Chinese I gewechselt. Ich werde sehen, ob das eine weise oder dumme Entscheidung war, aber den Unterrichtsstil meiner Psychologielehrerin konnte ich einfach irgendwie nicht leiden...

Vier Schultage sind nicht viel, aber ich erlaube mir mal, ein bisschen was über das amerikanische Schulsystem zuschreiben.


  1. Wie ihr wahrscheinlich an meinem Stundenplan bemerkt habt, habe ich 8 Fächer pro Tag á 43 Minuten. Fünf Minuten dazwischen um den Raum zu verlassen, zum Schließfach zu hetzen und vor dem Klingeln auf dem Platz im nächsten Raum zu sitzen. Klappt jetzt aber schon besser... Ich habe aber noch nicht so ganz verstanden, wieso man 8 gehetzte Stunden am Tag hat, anstatt 4 längere Stunden am Tag zu haben.
  2. Ich glaube es heißt Frontalunterricht, der Unterrichtsstil hier. Das heißt, man sitzt im Unterricht und folgt meistens einer Powerpoint- Präsentation und schreibt je nach Bedarf mit. Antworten werden meistens einfach rein gerufen...Die Powerpoint-Präsentationen bringen mich auch gleich zum nächsten Punkt, nämlich...
  3. SMARTBOARDS!!! Sie funktionieren tatsächlich, und zwar wunderbar. Fast in jedem Raum gibt es eins, alle Lehrer können damit umgehen. Sie wissen, wie man die Boards bei Bedarf kalibriert, wie man darauf vernünftig schreibt, und kennen einfach den korrekten Umgang. Über die Internetseite Moodle kann man die Präsentationen dann bei Bedarf nochmal angucken, genauso wie es dort Links zu Extramaterial gibt.
  4. Noten kann man auch jederzeit online anschauen, das ist echt gut, die Eltern können sie allerdings auch sehen...Genauso wie eventuelle Verspätungen ihrer Kinder, die Daten für Tests und viele weitere Sachen...
  5. Notebooks sind hier oft in Klassensätzen vorhanden, außerdem kann man bei Bedarf den eigenen Laptop, das eigene Tablet oder ein anderes Gerät mitbringen. Und die Schulcomputer sind auf einem aktuellen Stand.
  6. Lunch- vorurteilhaft schmeckt Lunch ja irgendwie nie. Hier schon. Zumindest schmeckt es mir, es könnte aber sein, dass sich das irgendwann ändert, denn die Auswahl wechselt nicht so stark. Es gibt aber immer ein Hauptgericht, also zum Beispiel ein großes Stück Pizza, dazu Fries, Salat, Saft und Kakao und Früchte und von den Sachen kann man fünf auswählen.
  7. Ein Nachteil- die Schulbücher wiegen gefühlt mehre Kilos. Mein Geschichtsbuch beinhaltet zum Beispiel für die ganzen vier Highschooljahre das Material, ist also auch viermal so dick wie mein normales Geschichtsbuch in Deutschland. Manchmal ist eine Online-Version eines Buches vorhanden, die man dann ein Jahr nutzen darf. Schulbuchausleihegebühren gibt es übrigens nicht.
  8. Im Unterricht sitzt man wie vielleicht aus Highschoolfilmen bekannt alleine, der Tisch ist am Stuhl befestigt, zumindest meistens.


Das war jetzt erst mal alles, was mir so spontan eingefallen ist... Wenn sich davon etwas als falsch herausstellen sollte, werde ich das natürlich verbessern...

Schönes Wochenende!!! ( Aufgrund des Labordays am Montag habe ich drei Tage... :D )

Eure Reena (:

Mittwoch, 2. September 2015

Erster Schultag...

Ich habe meinen ersten Schultag überlebt, auch wenn echt hart war...

Angefangen hat der Tag um 5:15 Uhr mit dem Aufstehen, die Zeit werde ich aber lieber auf 5:30 Uhr verschieben. Um 6:30 Uhr mussten wir dann fertig sein und auf den Bus warten, der uns direkt vor dem Haus abgeholt hat (er war typisch gelb wie aus einem Highschool Film). Am Anfang war mein Gedanke noch "Oh, wie cool, man wird direkt zu hause abgeholt". Das ist aber für alle Schüler so, sodass wir länger als eine Stunde in alle erdenklichen Ministraßen und auch Sackgassen gefahren sind, um irgendwelche Schüler abzuholen. Da hatte ich dann eine andere Meinung über dieses Busprinzip. Der Busfahrer war auch noch neu, weswegen er selbst eigentlich keine Ahnung hatte, wo er denn hin muss, sodass wir im Endeffekt eine halbe Stunde später als geplant bei der Schule waren und somit auch direkt zu spät waren zur ersten Stunde...
Die Schule ist eigentlich gar nicht so groß, aber trotzdem habe ich mich nur sehr schlecht zurechtgefunden. Direkt nach der Ankunft in der Schule muss jeder Schüler zu seinem Schließfach, um seine Sachen zu holen und die Tasche im Schließfach zu lassen. Diese sind nämlich (wahrscheinlich aufgrund von Amoklaufgefahr) den ganzen Schultag über nicht erlaubt. Das heißt, nach jeder Stunde rennt man innerhalb von 5 Minuten von einem Raum zum anderen und zwischendurch noch zum Schließfach. Ich muss leider zugeben, dass ich zu jeder Stunde zu spät war, ich hab es einfach nicht hinbekommen die Räume und nach der Stunde mein Schließfach wiederzufinden. Reintheoretisch nicht so schwer, aber als neuer Schüler an der Schule kann es relativ verwirrend sein, da alle Gänge gleich aussehen (jedenfalls meiner Meinung nach). Naja, zum Glück haben sie "Strassennamen", mein Schließfach liegt in der Honesty Road, dann gibt es noch den Graduation Boulevard, und alles solche Namen für die Gänge... Auf Sicherheit wird hier aber generell großen Wert gelegt, so gibt es zum Beispiel den schulinternen Polizeiofficer, regelmäßige Drogenspürhundkontrollen und halt das Taschenverbot, sowie das Verbot, sich ausserhalb der 5-Minutenpausen im Gang aufzuhalten. Irgendwann war der Schultag dann auch vorbei, nach einem zusätzlichen kurzen Assembly, wo die Schulband gespielt hat, die Cheerleader getanzt und noch so ein paar andere Sachen waren. Es gab aber tatsächlichen diesen clichéeartigen School Spirit...Morgens wird allerdings nicht die Nationalhymne gesungen, sondern nur ein Pledge auf Allegiance gesprochen, den wir ja aber heute aufgrund des tollen Busfahrers verpasst haben... Nach dem Assembly war dann Schulschluss, ich also zurück zu meinem Bus (der mit dem Froschsymbol an der Tür, deswegen hab ich den auch gefunden :D) um dann im Bus den Hitze- und Lärmschock meines Lebens zu erfahren. Hitze, weil keine Klimaanlage, und Lärm, weil laute Musik und zwanzig dagegen anschreiende Grundschulkinder. Irgendwann wurden wir dann aber auch endlich zu hause abgesetzt ...

So, jetzt muss ich aber auch aufhören zu schreiben, habe nämlich noch zu lernen. Ja, am ersten Schultag... :/ Meine Biologielehrer hat für Freitag einen Test angekündigt über 25 verschiedene lateinisch-englische Fachbegriffe aus dem Bereich Anatomie/ Medizin ...

Euch noch eine schöne Woche!!!

Eure Reena

Montag, 24. August 2015

Mall of America

Hallo zusammen!!!

Ich wollte einfach mal so ein bisschen über mein Wochenende schreiben...

Nachdem meine Gasteltern von der Arbeit zurück waren, sind wir am Freitagnachmittag mit dem Auto losgefahren nach Minnesota. Nach einer relativ langen Autofahrt mit Stärkung bei Subway (die Bestellung meines Sandwiches hat mich leicht überfordert, wer Subway kennt, kann das bestimmt nachvollziehen), sind wir dann auch in unserem Hotel angekommen in Minneapolis. Am Samstagmorgen sind wir dann zur Mall of America gefahren. Die Mall ist einfach riesig, so groß, dass sich in der Mitte ein Freizeitpark befindet...Für den haben wir uns auch Tageskarten gekauft, sodass man abwechselnd shoppen und in den Park gehen konnte. Ich bin dann auch endlich dazu gekommen, meine erste Loopingachterbahnfahrt zu wagen. Hat insgesamt echt Spaß gemacht!

Gekauft habe ich eigentlich nicht so viel in der Mall, man hätte dort aber mehrere Tage verbringen können und sein Geld verschwenden können. Ich habe nur eine Jeans gekauft, Schokolade bei Lindt, weil man die hier in den normalen Geschäften nicht kaufen kann und so ein Stifteaufbewahrungsdings, weil meins zu klein war für die von der Highschool erwünschten bunten Textmarker, bunten Stifte, Kleber, Schere, Tesa...Abends haben wir dann noch in so einem Shrimprestaurant gegessen, was echt lecker war, und sind dann wieder zum Hotel gefahren.

Am Sonntag sind wir dann wieder zurück gefahren, haben aber auf dem Weg noch ein paar Sachen gemacht. Erst warn wir in einem Kaufhaus, wo es verschiedenste Sachen gab und ich musste mein in Deutschland zurückgebliebenes iPod-Ladekabel ersetzen. Als wir dann wieder aus dem Laden raus gekommen sind, war unser Truck weg. Naja, zumindest solange, bis wir festgestellt hatten, dass das Kaufhaus zwei identisch aussehende Eingänge hatte und wir auf der falschen Seite raus gegangen sind... Weiter ging es dann zu EIKIA (auf Deutsch klingt es irgendwie besser...), und ich glaube, das war mein kürzester Ikeabesuch, den ich je gemacht habe, und der einzige ohne Besuch der Cafeteria...Dann sind wir auch weitergefahren mit kurzem Halt bei einer Outlet-Mall und irgendwann dann auch zuhause angekommen...

Eure Reena

Donnerstag, 20. August 2015

Mein Stundenplan

Hallo zusammen!!!


Ich wollte nur kurz schreiben über meinen Stundenplan. Ich war gestern in der High School und habe den Plan mithilfe des Guidance Counselor (eine Frau, die alle Stundenpläne erstellt) erstellt. Eingestuft wurde ich als Senior, also in die 12. Klasse, aber die meisten Kurse können von allen Schülern, als 9. bis 12. Klasse gewählt werden. Mein vorläufiger Stundenplan sieht nun so aus:

1. Stunde Algebra II (Mathe)
2. Stunde History 9 (Geschichte)
3. Stunde Study Hall
Lunch (um 10:43, wer hat da denn schon Hunger aufs Mittagessen!?)
4. Stunde English 10
5. Stunde Graphic Arts (irgendwie so was wie Design am Computer...)
6.Stunde Study Hall
7. Stunde Psychology
8. Stunde Honors Biology

Study Hall ist eine Stunde, in der man schon Hausaufgaben machen kann. Eingetragen sind bei mir zwei dieser Stunden, eine davon wird aber wahrscheinlich irgendein Chor sein, wir wissen nur noch nicht welcher.

Ich befinde mich übrigens gerade in sehr guter Stimmung, weil ich gerade zwei Partien Scrabble gegen meine Gastschwester gewonnen habe!!!(ich hatte zwar ein bisschen Hilfe von meinem Gastvater und ein Wörterbuch, aber ohne dem wäre es auch echt unfair gewesen...)

Viele Grüße von
Reena

Dienstag, 18. August 2015

Flug, New York und Ankunft bei der Gastfamilie!!!

Flug nach New York und Orientation in New York

Los ging es mit dem Flug am Dienstag von Bremen. Um 4:15 aufgestanden waren wir natürlich viel zu früh am Flughafen, also haben wir dann noch ein bisschen an dem (total leeren) Flughafen gewartet bis mein Flug nach Frankfurt um 9:00 Uhr ging. In Frankfurt angekommen haben wir auch nach einigem Suchen den Treffpunkt der AIFS Gruppe gefunden.  Mein Tag bestand quasi nur aus Warten, denn auch dort mussten wir wieder länger als 1,5 Stunden warten, bis alle Austauschschüler mit ihren Anschlussflügen angekommen waren. Dann die große Abschiedszeremonie, die ich ja allerdings schon in Bremen hatte. Naja, auf jeden Fall saßen wir dann alle auch im richtigen Flugzeug nach Newark, New Jersey. Mit einem guten Buch und dem richtigen Unterhaltungsprogramm (Ostwind 1+ SHAUN DAS SCHAF- DER FILM!!!) ging der Flug auch relativ schnell um.




Angekommen in Newark hieß es erst einmal wieder warten, was auch sonst…diesmal in den Reihen vor mehreren Sicherheits-, Pass- und Zollkontrollen sowie am Kofferband. Irgendwann hatten wir das dann aber auch geschafft, also raus aus dem Flughafen und…warten! Diesmal auf den Bus. Der hat uns dann ins Hotel gebracht, wo wir noch ein kleines Willkommensmeeting und Abendessen hatten. Insgesamt hatte ich leider durch die Zeitverschiebung und das frühe Aufstehen einen 30h-Tag und einen ziemlichen Jetleg.



Der zweite Tag fing an mit den Workshops, wo man eigentlich alles, was man schon einmal gehört und zweimal gelesen hat nochmal besprochen hat. Überraschenderweise konnte ich alle Englischsprechenden Personen dort super verstehen. Viel Englisch sprechen musste ich noch nicht, da ungefähr 90% aller Austauschschüler Deutsche waren. Andere kamen aus der Schweiz, Österreich, Spanien, Norwegen, Thailand und Südkorea. Nach einem eigentlich ganz guten Mittagessen ging es dann auch endlich nach New York mit dem Bus. Im Gegensatz zum Vortag war das Wetter einfach super. Zuerst zu der berühmten und mir leider unbekannten Central Station, wo wir eine Scavenger Hunt gemacht haben, eine Art Rätsel bei dem man verschieden Orte im Bahnhof finden musste. Das war leider ein bisschen unnötig, weil unsere Begleitperson das Rätsel fast ganz alleine gelöst hat und wir viel zu wenig zeit hatten. Trotzdem ein sehr eindrucksvolles Gebäude, wie man auf dem Foto unten vielleicht erkennen kann.




Dann sind wir einmal durch den Central Park gelaufen, ein sehr schöner Ort mit vielen Leuten, die Sport machen oder einfach in der Sonne liegen.





Mit dem Bus sind wir dann die 5th Avenue lang gefahren, bzw. standen dort im Stau. Durch das Busfenster konnte man aber keine so guten Fotos machen.




Beim Times Square sind wir auch nur vorbeigefahren, aber WOW!!! Die Leuchtreklametafeln sind einfach riesig. Und überall stehen diese lebenden Statuen rum, und auch sonst ist es einfach richtig voll dort. Durch den Stau kamen wir dann auch zu spät zum Hard Rock Café und konnten dort nur noch essen und nicht mehr in den Shop.







Nach dem Essen im Hard Rock Café sind wir dann noch zum Rockefeller Center gefahren. Das ist ein riesiges Gebäude, in dem man mit dem Fahrstuhl hoch fahren kann und auf New York runterblicken kann. Ich habe viele Fotos gemacht, aber die können einfach nicht wiedergeben, was wirklich zu sehen war. Der Ausblick war wirklich atemberaubend!!! Trotz der Dunkelheit ist New York erleuchtet durch die vielen Lichter...





Am dritten Tag gab es wieder vormittags einen Workshop, diesmal ein bisschen interessanter, weil wir über die amerikanische Kultur gesprochen haben und man das noch nicht alles schon mal gehört hatte. Lunch gab es dann in Form eines Lunchpaketes im Bus auf dem Weg nach New York. Hört sich vielleicht nicht so lecker an, war es aber. Leckeres Sandwich, Chips (ja, die werden hier zum Mittag- und Abendessen gegessen) und ein Riesencookie. In New York haben wir dann eine Bootstour über den Hudson River gemacht, mit toller Aussicht auf die Skyline New Yorks und die Freiheitsstatue. Das Wetter war wie auch schon am Vortag richtig gut, weswegen wir auf dem Deck sitzen und ein paar gute Fotos machen konnten.








Danach hatten wir ein bisschen Freizeit am Times Square, und haben dann im Ellen's Stardust Diner zu Abend gegessen. Das Essen war nicht sensationell, aber die Kellner singen, während sie kellnern. Die waren auch richtig gut und haben alle gesagt, dass sie das Diner als "Anschub" für ihre Karriere am Broadway nutzen. Sucht doch einfach mal bei Youtube nach "ellen's stardust diner new york".

Am vierten tag bin ich dann wieder um 5:00 Uhr aufgestanden, um danach um 6:00 Uhr mit vier anderen Leuten zum Flughafen gefahren zu werden. Eine AIFS-Mitarbeiterin half uns dann beim einchecken. Ich hatte Glück und ein Junge flog noch mit mir nach Chicago, wo der Flughafen dann auch nicht so groß war wie befürchtet. Mein Flugzeug zum Endflughafen habe ich dann also auch gefunden. Das war übrigens winzig, es hatte drei Plätze in einer Reihe, während das Flugzeug von Frankfurt nach New York zehn Plätze in einer Reihe hatte...

Bin auch gut angekommen und habe schon am ersten tag S'mores gegessen. S'mores bestehen aus einem über dem Lagerfeuer gerösteten Marshmallow (OK, eigentlich muss in brennen, dann pustet man es wieder aus...) und einem Stück Schokolade zwischen zwei Keksen. Mein Zimmer ist auch super, mit Kleiderschrank in der Wand, der also halb begehbar ist und Doppelbett und großem Spiegel. Am Samstag, Sonntag und Montag waren wir dann ein bisschen Grocery-Shopping, in einer großen Bücherei, schon mal kurz in der Highschool (ich werde mich bestimmt verlaufen, dabei hat die nur ein Stockwerk) und zweimal am See. Das heißt, wir sind mit dem Boot auf einen großen See rausgefahren und haben auf einer Sandbank gehalten und uns in der Sonne entspannt. Hat sich angefühlt wie Urlaub...An einem Tag sind wir auch auf so einem Dings (keine Ahnung wie man das nennt, hier heißt es Tube) hinter dem Boot hinterher gezogen worden. Das war echt lustig :D

Ich denke, jetzt habe ich auch erstmal genug geschrieben. Ich wünsche euch eine schöne Woche, ihr hört sicherlich bald wieder was von mir!

Eure Reena